Die Übersetzung des englischen "to route" - etwas weiterleiten, steuern - lässt bereits erahnen, welche Aufgabe der Router in einem Netzwerk übernimmt: er empfängt Datenpakete von angeschlossenen Geräten, überprüft diese auf die enthaltenen Zieladressen hin und leitet die Daten an den passenden Empfänger weiter. Dieser kann auch außerhalb des lokalen Netzwerkes liegen - denn der Router erfüllt zudem die Aufgabe, verschiedene Netzwerke miteinander zu koppeln, zum Beispiel also über das Heimnetzwerk einen Zugriff auf das World Wide Web zu ermöglichen.
Darin unterscheidet sich ein Router auch von den verwandten Gerätetypen "Hub" und "Switch". Ein Hub ist im Grunde ein Verteilerkasten, der empfangene Signale eines Gerätes stumpf an alle anderen angeschlossenen Geräte weiterleitet. Der Switch hingegen arbeitet wie der Router zielgenau und reduziert so das Datenaufkommen. Hierdurch können einzelne Netzwerksegmente, also z. B. direkt angeschlossene Geräte oder mehrere zwischengeschaltete Switches, miteinander zu großen lokalen Netzwerken verbunden werden, wie es beispielsweise in Unternehmen üblich ist. Über Switches werden jedoch keine grundverschiedenen Netze, also zum Beispiel das lokale Netzwerk (LAN) und das WWW miteinander verbunden. Somit stellen im Privatbereich eigentlich nur Kombinationen aus einem Switch und einem angeschlossenen Modem einen vollwertigen Router dar.
Da sich aber selbst Hardwarehersteller bei der Benennung ihrer Geräte nicht an diese strikte Trennung halten, werden zumindest "Switch" und "Router" regelmäßig synonym zueinander verwendet.
Soviel zur trockenen Theorie - doch was bedeutet dies alles für den Heimanwender? Das hängt davon ab, über welche Funktionen das zu errichtende Netzwerk letztlich verfügen soll.
Diese und weitere nützliche Informationen, sowie Router-Test Quellen finden Sie in der Router-Kaufberatung auf der folgenden Seite.
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